Die Ausstellung zeigt das bildkünstlerische Schaffen der Basler Schriftstellerin und Künstlerin Adelheid Duvanel (1936–1996). Ihr bildkünstlerisches Werk ist bis heute wenig gewürdigt. Sie war Patientin in den UPK Basel und suchte die Klinik als Schutzraum auf, wo sie ihrem künstlerischen Drang nachgehen konnte. Die Ausstellung vereint Werkgruppen aus dem Sammlungsbestand des Museums mit Gemälden aus dem Bilderlager der UPK Basel. Adelheid Duvanels Kunst erzählt ungeschönt und einfühlsam von Anderssein, Einsamkeit und der Sehnsucht nach Geborgenheit. Sie orientierte sich weder an künstlerischen Strömungen noch an Moden oder der Basler Kunstszene. Ihre Zeichnungen widmen sich Menschen am Rand der Gesellschaft, fragilen Frauenfiguren und geflüchteten Kindern. Angst, Einsamkeit, Depression, Krankheit und Tod durchziehen ihr Werk.