Erste Retrospektive des Schweizer Künstlers Urs Frei (1958–2023) im Kunstmuseum St.Gallen. Die Ausstellung würdigt sein Werk in einem umfassenden Überblick, drei Jahre nach seinem Tod.

6. September 2026 Ort: Kunstmuseum St.Gallen, St. Gallen

Frei arbeitete mit halbfertigtem Bau- und Verpackungsmaterial aus Holz, Metall, Karton und Kunststoff. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen abstrakter Malerei, Skulptur und Objektkunst. Im Zentrum stehen die Auseinandersetzung mit Material, Farbe und Raum sowie der Prozess des Tätigseins, die Zerbrechlichkeit und das Gleichgewicht.

Gezeigt werden zentrale Werkgruppen aus mehr als vier Jahrzehnten: die analytischen Arbeiten der frühen 1980er-Jahre, die farbintensiven Kissenobjekte, die assemblageartigen Werke der 1990er-Jahre mit gesteckten, genickten und gebundenen Elemente, und das malerische Spätwerk.

Kuratiert von Henna Keski-Mäenpää, Kuratorin Kunstmuseum St.Gallen, und Christoph Schenker, Gastkurator.

Im Herbst 2026 erscheint im Verlag Scheidegger & Spiess eine reich illustrierte Publikation, die das Werk dokumentiert und im Kontext der Schweizer und internationalen Gegenwartskunst diskutiert.