Die nationale Wanderausstellung thematisiert die Schweizer Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen. Die Schau bietet einen wissenschaftlich fundierten Einblick in dieses Kapitel der Schweizer Geschichte und beleuchtet den Prozess der politischen Aufarbeitung. Anhand persönlicher Lebensgeschichten von Betroffenen wird aufgezeigt, wie es zu diesen Massnahmen kommen konnte und welche langfristigen Folgen diese für die Betroffenen hatten. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit der Frage der Wiedergutmachung und der Prävention für die Zukunft auseinanderzusetzen.

Die Ausstellung ist am 16. Juli 2026 im Museum Luzern zu sehen. Sie ist Teil des Programms Erinnern für morgen und wurde im Auftrag des Bundesamtes für Justiz realisiert.

Programm: Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten des Museums zugänglich.

Preise und Zugang: Der Eintritt ist kostenlos. Bitte beachten Sie, dass die Ausstellung Inhalte enthält, die auf Besucherinnen und Besucher belastend wirken können, darunter Themen wie Gewalt, Diskriminierung und menschliches Leid. Der Besuch der Ausstellung wird ab einem Alter von 12 Jahren empfohlen.

Praktische Hinweise: Die Ausstellung gastiert im Rahmen ihrer nationalen Tournee in Luzern. Weitere Informationen zur Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen finden sich im Kontext des Programms Erinnern für morgen.