Die deutsche Künstlerin Anne Loch (1946–2014), die zeitweise in der Schweiz lebte, lotete die Grenzen der Malerei aus. In ihren monumentalen Bildern von Bergen, Blumen, Tieren oder Insekten entfaltet sich eine stille Spannung. Was auf den ersten Blick idyllisch wirkt, entzieht sich bei näherem Hinsehen einer eindeutigen Beschreibung. Grenzen zwischen Gegenständlichem und Abstraktem, Malerei und Zeichnung, Wirklichkeit und Traum werden durchlässig. Die Ausstellung im Zentrum Paul Klee zeigt anhand von rund 70 Werken Anne Lochs Auseinandersetzung mit dem Medium Malerei und der Auflösung ihrer Motive. Kuratorin: Amélie Joller