Die erste grosse Einzelausstellung der amerikanischen Comiczeichnerin Emil Ferris (*1962) in Europa zeigt Originalseiten aus ihren Graphic Novels, unveröffentlichte Zeichnungen, Objekte und Skizzen. Ferris, die mit dem Eisner Award ausgezeichnet wurde, zeichnet mit Kugelschreiber auf liniertem Papier und verbindet zeichnerische Meisterschaft mit einer radikal subjektiven, tief poetischen Erzählweise. Ihr Debüt «Am liebsten mag ich Monster» (2017), das im Chicago der 1960er-Jahre spielt, gilt als Meilenstein des modernen Comics. Im zweiten Band, der kürzlich erschienen ist, führt die Geschichte zurück in die 1930er-Jahre und zur Shoah. Ferris war vor ihrer Karriere als Comicautorin als Illustratorin und Kinderbuchautorin tätig, begann erst mit über 50 Jahren nach einer schweren Erkrankung intensiver zu zeichnen und ist heute auch als freie Künstlerin aktiv.
Pressekonferenz: Donnerstag, 2. Juli 2026, 11 Uhr Vernissage: Freitag, 3. Juli 2026 Ausstellungsdauer: 6. September 2026
Während der Ausstellung ist Emil Ferris längere Zeit vor Ort, bietet Workshops an und gibt Einblicke in ihr künstlerisches Universum.
Kuratorin: Anette Gehrig