Das Mittelalter fasziniert bis heute, sei es in Romanen, Ritterkämpfen, Filmen, Computerspielen oder durch das Wiederaufleben alter Musizierpraktiken. In Basel sind die Spuren des Mittelalters an Kirchen, Toren und Häusern der Innenstadt sichtbar.

Das Konzert beleuchtet, wie diese Epoche geklungen hat. Musikerinnen und Musiker der Schola Cantorum Basiliensis erforschen die Klangwelt des Mittelalters mit historischen Instrumenten und Spielpraktiken.

Das Ensemble «Alta Bellezza» mit Hanna Geisel, Ann Allen und Adam Bregman spielt Originalkompositionen aus dem 14. und 15. Jahrhundert auf historischen Blasinstrumenten. Ein typisches Instrumentalensemble der damaligen Zeit bestand aus lauten Blasinstrumenten wie Schalmei, Pommer und Dulzian, die an Fürsten- und Königshöfen sowie in reichen Städten zur Unterhaltung und zum Tanz eingesetzt wurden.

Die Organistin der Peterskirche, Ekaterina Kofanova, spielt Orgelkompositionen aus der Blütezeit der französischen romantischen Orgelmusik (Ende 19. – Anfang 20. Jahrhundert). Diese Werke sind von den monumentalen gotischen Kathedralen inspiriert und lassen poetische Klangbilder der Vergangenheit entstehen.