Follia präsentiert ihr neues Programm "Verrutscht".
Es ist der Versuch, musikalisch zu beobachten, was bleibt, wenn die Dinge auseinander fallen. Nach zwei Jahren auf Schweizer Bühnen reiste Follia nach Berlin, um ihre zweite EP mit Daniel Freitag aufzunehmen. Dino Brandão war Co-Produzent, Maria Schneider spielte Perkussion. Entstanden sind fünf Songs, getragen von Follias Stimme und Kontrabass, unterstützt durch Klavier, Synthesizer und Perkussion. Die Musik bewegt sich im Grenzbereich von Songwriting, Pop und Kunstlied, auch "Kontra-Pop" genannt.
Follia scheut sich nicht vor Extremen: klangliche Intimität und orchestrale Weite, gesungen wird auf Deutsch und Schweizerdeutsch über Verschiebungen von Perspektiven, Beziehungen und gesellschaftlichen Gewissheiten. Es geht um Brüche, Neuanfänge und den Versuch, sich inmitten von Bewegungen nicht zu verlieren.
Zu den Songs gehören "Tausend Hälften" (ein Song über die gegenwärtige Weltlage), "Verrutscht" (spiegelt die Aussage "Alles isch verrutscht"), "Zundhölzli" (erzählt von der fragilen Grenze zwischen Macht und Ohnmacht), "Uf und devo" und "Fieberliebe". Diese Songs thematisieren Kontrollverlust und Ekstase.
Ort: Kulturforum Amriswil, Amriswil