Ein Konzert, das das Schaffen von Klaus Huber beleuchtet, von neoklassizistischen Anfängen bis zu transkultureller Offenheit. Im Zentrum steht die Kammerkantate «Die Seele muss vom Reittier steigen» (2002), die Hubers Interessen an Stille und Aufschrei, Mikrotonalität und arabischen Tonsystemen, Mystik und politischem Engagement vereint.

Das Werk dauert rund eine halbe Stunde und integriert «unzeitgemässe» Instrumente wie das Baryton und eine hohe Gesangspartie, die barocke und arabische Klänge verbindet. Gesungen und verkörpert wird dies vom Countertenor Elmar Hauser.

Roberto González-Monjas spielt Klagemusik quer durch die Epochen, von Henry Purcells «Dido and Aeneas» bis zu Olivier Messiaens «Abgrund der Vögel» für Klarinette solo.

Programm: 18:45 Uhr: Konzerteinführung mit Felix Michel im Stadtsaal

Konzert ohne Pause: Henry Purcell: «When I am laid in Earth» (Lament der Dido aus «Dido und Aeneas») Olivier Messiaen: «Abîme des oiseaux» Henry Purcell: Chacony g-Moll, Z 730 Klaus Huber: «Die Seele muss vom Reittier steigen...» für Violoncello, Baryton, Contratenor und 2 Orchestergruppen (Text von Mahmoud Darwisch) Antonio Vivaldi: Sinfonia h-Moll «Al Santo Sepolcro» RV 169 Klaus Huber: «Ein Hauch von Unzeit III» für variable Besetzung