Im Rahmen des Kammermusikfestes Ernen erwartet Sie ein Konzertprogramm, das sich bewusst dem Stillwerden und dem Flow-Zustand widmen möchte. Die Werke sind symmetrisch aufgebaut und beginnen und enden mit Arvo Pärts weitem Ozean an a-Moll-Klängen im Cantus in Memoriam Benjamin Britten. Im Zentrum steht John Cages 4'33'' – die berühmte Stille, umgeben von meditativer Kammermusik von Takemitsu, Feldman, Debussy, Nørgård und Cage selbst.

Zuhören ist auf Stühlen oder liegend und sitzend auf Matten möglich. Bequeme Kleidung ist willkommen.

Programm

Arvo Pärt: Cantus in Memoriam Benjamin Britten für Streichorchester und Glocke (1977) Tōru Takemitsu: Air für Querflöte solo (1995) – Manuel Astudillo Quintero, Querflöte Morton Feldman: Durations 4 für Vibraphon, Violine und Violoncello (1961) – Maja Horvat, Violine; Miquel Garcia Ramon, Violoncello; Santiago Villar Martín, Vibraphon John Cage: Dream für Klavier (1948), Bearbeitung für Viola solo und vier Violen von Karen Phillips – Lilli Maijala, Viola solo; Alessandro D'Amico, Alinka Rowe, Daniel Bard, N.N., Viola John Cage: 4'33'' für Kontrabass solo Jordi Carrasco Hjelm: Improvisation für Kontrabass solo – Jordi Carrasco Hjelm, Kontrabass Per Nørgård: «The gentle, the penetrating» für Perkussion solo aus I Ching (1982) – Santiago Villar Martín, Perkussion Claude Debussy: Syrinx für Querflöte solo L. 129 – Manuel Astudillo Quintero, Querflöte Arvo Pärt: Cantus in Memoriam Benjamin Britten für Streichorchester und Glocke (1977)

Festivalorchester, Leitung: Daniel Bard Dauer ca. 65 Minuten, ohne Pause.

Am Abend vor dem Konzert findet um 19 Uhr eine Konzerteinführung mit Lea Vaterlaus im Tellenhaus Ernen statt.

Eintritt frei, Kollekte.