Heinz Holliger setzt sich mit dem Werk von Robert Schumann und dem Dichter Friedrich Hölderlin auseinander. Beide Künstler waren ihrer Zeit voraus und wurden von der Gesellschaft missverstanden.
Holligers «Gesänge der Frühe» greifen Schumanns gleichnamigen Klavierzyklus auf und verbinden ihn mit Hölderlin-Gedichten, Tagebucheinträgen und Briefen. Ergänzt wird das Programm durch ein Orchesterstück von Aribert Reimann, das sich mit der letzten Lebensphase Schumanns beschäftigt, sowie drei Solostücke von György Kurtág, die Holliger für grosses Orchester transkribiert hat.
Das Konzert beginnt mit Schumanns «Nachtlied» op. 108.
Mitwirkende: Lucerne Festival Contemporary Orchestra (LFCO) SWR Vokalensemble Heinz Holliger, Dirigent
Programm: 18:30 Uhr Robert Schumann: Nachtlied op. 108 Aribert Reimann: Sieben Fragmente für Orchester in memoriam Robert Schumann György Kurtág / Heinz Holliger: Drei kleine Stücke für grosses Orchester (Orchestertranskriptionen) Heinz Holliger: Gesänge der Frühe nach Schumann und Hölderlin für Chor, Orchester und Tonband (Uraufführung)