Im Rehmann-Museum in Laufenburg ist die Werkschau «Hologramm» der Zürcher Künstlerin Mo Diener zu sehen. Die Ausstellung spannt einen Bogen über vier Jahrzehnte künstlerischen Schaffens und verbindet persönliche Archivarbeit mit archäologischer Spurensuche.
Die Ausstellung läuft vom 29. August bis zum 13. Dezember 2026.
Im Zentrum steht das neue Hologramm «Die Archäologin», eine audiovisuelle 3D-Erzählung, die als Portal in eine andere Zeit fungiert. Ausgangspunkt war ein archäologischer Fund im Zugersee. In Zusammenarbeit mit einer Archäologin, einem Flussvermesser und einer Musikerin entstand eine Erzählung, die Forschung, visionäre Träume und dokumentarische Spuren zu einer fliessenden Zeitreise verwebt. Darum herum zeigt die Ausstellung Videos, Objekte und Fotografien. Diener kombiniert ihr eigenes Werk mit lokalen Fundstücken aus Laufenburg und Umgebung.
Begleitend erscheint eine umfassende Monografie (Deutsch und Englisch) im Verlag Scheidegger & Spiess.
Mo Diener (geboren 1961 in Horgen) lebt und arbeitet in Zürich. Ihre Praxis umfasst Performances, Interventionen und Installationen. Sie studierte Ethnologie, Kulturanthropologie und Religionswissenschaft sowie Kunst, Design und Videokunst. 2013 war sie Mitbegründerin des bis 2023 aktiven Roma Jam Session art Kollektivs und betreut dessen Archiv.