Offene Bastelwerkstatt im Museum für Urgeschichte(n) Zug. Besucherinnen und Besucher können urgeschichtliche Techniken ausprobieren und von archäologischen Funden inspiriert selbst Souvenirs herstellen. Die Werkauswahl im Sommer 2026 ist von Alltag in den Pfahlbauten der Jungsteinzeit inspiriert: Feldarbeit, Jagen und Fischen auf dem Zugersee.
Am Ende bleibt ein selbstgemachtes Stück mit nach Hause.
Programm und Werkauswahl: 10:00 bis 17:00 Werkstatt geöffnet
Anhänger aus einem Wildschweinzahn gestalten. Vorbild ist ein Anhänger in Fischform aus der Fundstelle Zug-Riedmatt. Täschchen aus Fischleder nähen. Fisch war am jungsteinzeitlichen Zugersee regelmässig Nahrung; die Fischhaut könnte zu Leder gegerbt worden sein, vergleichbar mit späteren Techniken etwa bei den Inuit. Samenkugel herstellen mit jungsteinzeitlichen Pflanzen wie Flachs, Mohn oder Physalis, um die damalige Pflanzenwelt mit nach Hause zu nehmen.
Material gegen Unkostenbeitrag am Empfang: Anhänger aus Wildschweinzahn: CHF 5 Täschchen aus Fischleder: CHF 11 Samenkugel: CHF 3
Die Werkstatt ist während der Öffnungszeiten des Museums ohne Anmeldung zugänglich. Geeignet für Kinder ab Primarschulalter in erwachsener Begleitung. Bebilderte Anleitungen auf Deutsch und Englisch führen durch die Arbeitsschritte; für das Ledertäschchen gibt es zusätzlich ein Video für das Handy.