Die Fotografin Simone Kappeler (*1952) experimentiert seit über einem halben Jahrhundert mit analogen Apparaten und Bildverfahren. Ihre Cyanotypien, Röntgenaufnahmen, Infrarotprints und Polaroids zeigen die Welt poetisch verfremdet und in filigraner Flüchtigkeit.

Die Ausstellung versammelt Werkgruppen, die sich dem unbeachteten Mikrokosmos von Gräsern, wilden Blüten und Schmetterlingen in den Wiesen der Ostschweiz widmen. Auf ausgedehnten Wanderungen in der unmittelbaren Umgebung eingefangen, wird der berückend schöne Moment zur Hommage an die vergängliche Magie dieser Welt.

Wann 12. September bis 30. September 2026

Wo Kunstmuseum Thurgau, Warth-Weiningen (8532)