Edith ist Journalistin, Mitte vierzig und alleinerziehend. Ein anonymer Samenspender ist der Vater ihres fünfjährigen Sohnes. Je älter dieser wird, desto grösser werden die Herausforderungen, und Edith befürchtet, ihrem Sohn nicht gerecht zu werden. Als die Identität des Spenders unerwartet ans Licht kommt – ein erfolgreicher Spieleentwickler namens Niels –, nimmt sie unter dem Vorwand, ein Interview über ihn und seine Firma führen zu wollen, Kontakt mit ihm auf. Was als kalkuliertes Treffen beginnt, vertieft sich allmählich zu einer Beziehung, die Ediths Gefühlswelt samt bisherigem Lebenskonzept gehörig durcheinanderwirbelt. "Solomamma" feierte seine Weltpremiere am Locarno Film Festival 2025 und gewann den Preis der Ökumenischen Jury. Die norwegische Regisseurin Janicke Askevold erzählt von einer modernen Mutterschaft jenseits klassischer Familienmodelle und von den leisen, aber tiefgreifenden Konflikten, die entstehen, wenn persönliche Entscheidungen auf emotionale Realitäten treffen. Lisa Loven Kongsli trägt das zurückhaltende Drama über Identität und Verantwortung mit einer nuancierten Performance.

Ort: Kinok – Cinema in der Lokremise, St. Gallen. Die Vorstellungen finden an mehreren Daten im Juni 2026 statt. Die genauen Spielzeiten sind auf der Website des Kinos ersichtlich.

Es sind keine weiteren Angaben zu Eintrittspreisen, Altersbeschränkungen oder Anmeldung in den Quellen enthalten.