Ausstellung im ALPS, dem Alpine Museum der Schweiz, in Bern. Sie widmet sich dem Reisesouvenir als Erinnerungsstück und kulturellem Phänomen: vom Plüschkuh über Tourenbücher und Selfies bis zur geklauten Badeschlappe. Souvenirs stehen im Zentrum als persönliche Erinnerungsschätze oder austauschbare Massenware, als Beweis eines Gipfelerlebnisses oder als Inszenierung für Instagram.

In der Ausstellung kommen Tourist:innen auf dem Jungfraujoch, die Besitzerin eines Souvenirladens, der Gemeindepräsident eines Tourismus-Hotspots und eine Gipfelstein-Sammlerin zu Wort. Die Besucher:innen sind eingeladen, über das eigene Reiseverhalten nachzudenken. Die Tourismussammlung des ALPS dokumentiert seit Jahrzehnten, wie wir Berge bereisen, erleben und konsumieren. Bei den Souvenirs gibt es allerdings eine Lücke: historische Andenken sind reichlich vorhanden, zeitgenössische Mitbringsel fehlen fast komplett.

Fundbüro für Erinnerungen (partizipatives Sammlungsformat): Besucher:innen können ihr eigenes Bergsouvenir einbringen und die dazugehörige Geschichte erzählen. Meldung eines Beitrags ist online möglich.

8. September 2026 Bern, ALPS Alpines Museum der Schweiz

Mitbringen: persönliches Bergsouvenir möglich

Anmeldung Beitrag: über die Homepage des ALPS