Die Ars Excelsis Camerata spielt in ihrem zweiten Kammerkonzert des Jahres drei Streichquartetten, die trotz ihrer Unterschiedlichkeit durch eine gemeinsame innere Spannung verbunden sind.

Den Auftakt bildet Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett Nr. 19 in C-Dur, das „Dissonanzenquartett“. Mit seinem kühnen Beginn sprengt es die Klangvorstellungen seiner Zeit und eröffnet neue musikalische Räume. Im Zentrum des Programms steht Arvo Pärts „Summa“ – ein stiller, zeitloser Klangraum, der durch Reduktion und Klarheit eine besondere Form der Konzentration und Innerlichkeit entfaltet. Den Abschluss bildet Felix Mendelssohns letztes Streichquartett (Nr. 6, op. 80 in f-Moll), entstanden nach dem Tod seiner Schwester Fanny. Es vereint Dramatik, Zerrissenheit und tiefe emotionale Intensität.

So entsteht eine musikalische Reise von Spannung über Stille hin zum Sturm.

Minnie-Hauk Saal, Schlössli Wartegg, Luzern