Sebastian Bohren (Violine), Isabelle van Keulen (Viola) und Patrick Demenga (Violoncello) spielen Werke von Franz Schubert, Ernő von Dohnányi und Wolfgang Amadeus Mozart.

Das Konzert konzentriert sich auf das Streichtrio, eine Gattung für Violine, Viola und Violoncello, die sich im 18. Jahrhundert entwickelte.

Auf dem Programm stehen: Franz Schubert: Streichtrio B-Dur, D 581 Ernő von Dohnányi: Serenade C-Dur für Streichtrio, op. 10 Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento Es-Dur für Violine, Viola und Violoncello, KV 563

Das Divertimento von Mozart, obwohl als leichte Unterhaltungsmusik bezeichnet, zeichnet sich durch kunstvollen Kontrapunkt, reiche Harmonien und ein ausgewogenes Verhältnis der Instrumente aus. Es gilt als eines der längsten Kammermusikwerke Mozarts und sein Adagio zählt zu den wundervollsten langsamen Sätzen der Kammermusikliteratur.

Die Serenade von Dohnányi zeigt hinter ihrer spielerischen Fassade und klanglichen Fantasie kompositorische Meisterschaft, die der von Mozart oder Beethoven ebenbürtig ist.

Das Streichtrio von Schubert setzt sich mit der Tradition der Wiener Klassik auseinander und geht zugleich in ein eigenes, romantisches Idiom über.