Das Kunstmuseum St.Gallen zeigt die erste umfassende Retrospektive des Schweizer Künstlers Urs Frei (1958–2023). Die Ausstellung würdigt das Werk des bedeutenden Künstlers drei Jahre nach seinem Tod und beleuchtet sein Schaffen über vier Jahrzehnte hinweg.
Die Ausstellung läuft ab dem 16. Juli 2026 im Kunstmuseum St. Gallen.
Die Werkschau umfasst zentrale Arbeiten von den analytischen Anfängen in den 1980er-Jahren über die farbintensiven Kissenobjekte und assemblageartigen Werke der 1990er-Jahre bis hin zum malerischen Spätwerk. Urs Frei arbeitete primär mit einfachen Materialien wie Holz, Metall, Karton und Kunststoff, wobei seine Objekte zwischen abstrakter Malerei, Skulptur und Objektkunst angesiedelt sind. Im Fokus stehen dabei der Prozess des Tätigseins, die Materialität sowie Fragen zu Gleichgewicht und Zerbrechlichkeit.
Kuratiert wird die Ausstellung von Henna Keski-Mäenpää (Kunstmuseum St.Gallen) und Christoph Schenker (Gastkurator). Im Herbst 2026 erscheint begleitend eine umfassende Publikation im Verlag Scheidegger & Spiess.