Das Wissen um die Wirkung von Pflanzen als Medizin, Droge und Gift ist seit der Antike belegt. Im Mittelalter wurde dieses Wissen in Klöstern überliefert, Gärten mit Heilkräutern angelegt und die Pflanzen vielfältig genutzt. Der Klosterplan von St. Gallen und handschriftliche Überlieferungen der Nonne Hildegard von Bingen geben Einblicke in die Kultivierung und Nutzung von Heilpflanzen im Mittelalter.
Viele dieser Kräuter sind uns heute aus der Küche, Drogerie oder Apotheke geläufig. Die Biologin und Kulturvermittlerin Dr. Britta Pollmann gibt Einblicke in historische Kräuterkunde, Klostergeschichte(n) und moderne Erkenntnisse der pharmazeutischen Biologie.