Im Jahr 2093 reist der junge Dokumentarfilmer Kuve ins afrikanische Königreich Umata, um die Folgen des «Grossen Krieges» zu dokumentieren. Dort verliebt er sich in Mumbi, eine freigeistige Schauspielerin, die ihn dazu herausfordert, seinen Film ohne den Einsatz von KI zu drehen. Was als spielerische Debatte über das Verhältnis zwischen Kunst, Kreativität und Technologie beginnt, entwickelt sich bald zu einem verspielten wie unglücklichen Abenteuer – denn die Prinzessin ist bereits einem Prinzen versprochen.
Mit minimalstem Budget und kreativem KI-Einsatz gelingt dem 24-jährigen schweizerisch-kenianischen Regisseur Damien Hauser ein retro-futuristisches Märchen, das zwischen herzzerreissender Lovestory und metafiktionalem Mockumentary balanciert. Überwiegend in Kenia gedreht, verbindet der Film atemberaubende KI-Bildwelten mit bittersüssen Betrachtungen über Liebe, Verlust und filmische Fantasie. Er lief an den Festivals von Venedig und Toronto.
Aufführungen im Kinok – Cinema in der Lokremise, St. Gallen. Die genauen Spieltermine zeigt die App an.
Dominic Schmid in der WOZ: «Damien Hauser gelingt etwas bislang relativ Einzigartiges: Er zeigt, dass mit jener vermeintlich seelenlosen Technologie, deren rasend schnelle Entwicklung auch er 'crazy und beängstigend' findet, echte und vor allem neue filmische Poesie möglich ist.»