Die Sammlungsausstellung «Sammlung konkret – Dialog mit Maja Rieder» erweitert die Hauptausstellung «Aufbruch in die Farbe» um eine zeitgenössische und sammlungsimmanente Perspektive.
Die Ausstellung reflektiert die Hürden und Widerstände, welche die Künstler:innen der Hauptausstellung (Ferdinand Gehr, Petra Petitpierre, Rudolf Urech-Seon) zu Lebzeiten angesichts der Ablehnung ihrer Kunst überwinden mussten. Sie lädt dazu ein, über Rezeptionsprozesse und aktuelle Zugänge nachzudenken.
Die Basler Künstlerin Maja Rieder (*1979) wurde als Co-Kuratorin und Ausstellende eingeladen. Sie verfolgt eine Praxis im Bereich der ungegenständlichen Zeichnung und Malerei, sowohl in Schwarzweiss als auch in Farbe. Ihre Arbeiten entstehen oft auf dem Boden, wobei sie sich selbst Handlungsanweisungen gibt und dem Prozesshaften viel Raum lässt. Spuren körperlicher Arbeit und Falten der Papiere verleihen den Bildern eine räumliche und zeitliche Dimension.
Maja Rieder wird gemeinsam mit den Kuratorinnen des Museums abstrakte, ungegenständliche und konkrete Werke aus der Sammlung auswählen, mit denen sie über eigene Arbeiten in einen Dialog tritt. Neben älteren werden auch neue Arbeiten von Maja Rieder zu sehen sein, die explizit für die Ausstellung entstehen.