Neue Sonderausstellung im Château de Prangins, Nyon. Die 1870er Jahre bringen einen neuen Reisetyp hervor: den Touristen, der die Welt bereist, ins Bild des Phileas Fogg. Die Ausstellung folgt den Spuren jener zumeist westlichen und begüterten Reisenden, die zwischen 1869 und 1914 eine Weltreise unternahmen. Darunter mehrere Schweizerinnen und Schweizer, die von ihren Stationen in Ägypten, Indien, Japan und den USA Erzählungen, Andenken und Objektsammlungen mitbrachten.
Die Schau zeigt auch, wie die Weltumsegelung nach dem planetarischen Erfolg des Jules-Verne-Romans zu einem omnipräsenten Motiv in der Populärkultur wird. Originalmanuskripte des Autors sind zu sehen. Ein weiterer Teil widmet sich den zahlreichen Vorrichtungen, mit denen man als Armchair-Tourist die Welt von zu Hause aus bereisen konnte.