Versorgt. Verdingt. Vergessen?
mar. 2 juin – ven. 23 oct. 2026
Cette date: dim. 12 juil. 2026
Die nationale Wanderausstellung beleuchtet die Schweizer Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen und deren Aufarbeitung. Sie gastiert im Museum Luzern und bietet einen vielstimmigen und wissenschaftlich fundierten Zugang zu diesem Kapitel der Schweizer Geschichte, welches das Leben vieler Menschen stark geprägt hat.
Besuchende begegnen persönlichen Lebensgeschichten von Betroffenen und erhalten einen Einblick in den langen Weg der politischen Aufarbeitung. Sie erfahren, wie es zu den fürsorgerischen Zwangsmassnahmen kommen konnte und welche Folgen sie bis heute haben. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich die Frage zu stellen: Lässt sich vergangenes Unrecht wiedergutmachen? Und was können wir tun, damit sich diese Geschichte nicht wiederholt?
Die Ausstellung ist in Luzern vom 13. Mai bis zum 23. Oktober 2026 zu sehen. Danach wandert sie weiter nach Schaffhausen, Bellinzona und Bern.
Diese Ausstellung enthält Inhalte, die auf Besucher:innen belastend wirken können, darunter Themen wie Gewalt, Diskriminierung und menschliches Leid. Der Besuch wird ab 12 Jahren empfohlen.
Realisiert wurde die Wanderausstellung von Expositionen (Kuration: Detlef Vögeli) und ZMIK (Szenografie) im Auftrag des Bundesamtes für Justiz. Sie ist Teil des Programms Erinnern für morgen.