Theatrale Auseinandersetzung mit dem Schicksal des Zürcher Oberländer Dichters Jakob Stutz (1801–1876). Matthias Peter lässt den populären Volksdichter in einem Theatermonolog als Wiedergänger auftreten und gibt ihm eine Stimme – über seine Verdienste als Lehrer, Schriftsteller, Sozialreformer und Sparkassengründer, aber auch über den Konflikt mit dem Gesetz wegen seiner homosexuellen Veranlagung und die Frage, die ihn im Gefängnis begleitete: «Warum nur – warum?»

Die Schauplätze der Erzählung sind die Zürcher Oberländer Gemeinden Hittnau, Sternenberg, Fischenthal, Pfäffikon und Bäretswil, aber auch Zürich sowie Schwellbrunn und Trogen. Musikalisch strukturiert wird das Solostück durch Liedstrophen aus «Blumen aus der Heimat» von Jakob Stutz und «Abendlied eines Klausners» von Karl Gotthard Grass.

Matthias Peter leitete von 2004 bis 2026 die Kellerbühne St. Gallen und ist als Publizist ausgewiesener Kenner der Zürcher Oberländer Literatur des 19. Jahrhunderts. Mit diesem Stück setzt er seine Reihe von Solotheaterstücken über Persönlichkeiten aus dem Zürcher Oberland fort.

Mittwoch, 4. November 2026 Türöffnung: 19.00 Uhr

Stuhlfabrik Herisau