Ausstellung über Ritterorden heute im Schloss Greifensee. Die Schau setzt gegen Skandalisierung und Vorurteile auf Transparenz und schafft einen Resonanzraum, um das Wirken der Orden aus heutiger Sicht kritisch zu beleuchten.
3. bis 25. Oktober 2026, täglich 10–17 Uhr
Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Ritterorden: Entstanden im 12. Jahrhundert als Verbindung von Mönchtum und Waffendienst (Templer, Johanniter), wandelten sie sich im Barock zu prunkvollen Hof- und Verdienstorden. Heute existieren sie oft als moderne Gemeinschaften zur Wertepflege. Im Fokus steht der St. Georgs-Orden Schweiz, der sich auf barocke Traditionen beruft und als Netzwerk für Wertepflege fungiert. Drei Säulen prägen sein Wirken: Soziales Engagement, Tradition und Werte, Gesellschaftspolitik. Ehrenamtliche Projekte und Tierschutz gehören dazu. Ein Resonanzraum ermöglicht den direkten Austausch zwischen Publikum und Ordensmitgliedern. Zudem gastiert das Kunstprojekt «Sterbensmutig» – eine Einladung, sich mit Sterben und menschlicher Endlichkeit auseinanderzusetzen.
Eintritt frei
Ort: Schloss Greifensee