Ein fotografisches Projekt, das sich mit Migration, Bildern und Wahrnehmung auseinandersetzt. Es beleuchtet, wie fotografische Bilder entstehen und unsere Vorstellung von Migration prägen.

Das Projekt umfasst zwei dokumentarische Ausstellungen:

"Bitter Oranges" von Gilles Reckinger: Afrikanische Erntearbeiter in Kalabrien werden porträtiert, wobei die Arbeiter selbst ihre Lebenssituationen dokumentieren. Die Ausstellung zeigt die sklavenähnlichen Bedingungen und strukturellen Ursachen.

"Spuren der Flucht" von Klaus Petrus: Seit sieben Jahren dokumentiert der Fotojournalist Klaus Petrus Fluchtwege entlang der Balkanroute und das Leben von Migranten. Die Ausstellung zeigt die Grautöne und Ecken und Kanten der Migration.

Die Photobastei versteht sich als Begegnungsort und nutzt die Nähe zur Autonomen Schule Zürich (ASZ), um den Dialog zu fördern und Perspektiven von Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung sichtbar zu machen.

Programm: Donnerstag, 1. Oktober, 18:00 Uhr: Eröffnung Panel Mittwoch, 7. Oktober, 19:00 Uhr: Integration oder: Toll, ein anderer macht’s? (Panel mit Marielène Froidevaux, Mona-Lisa Kole, Ahmed Ajil und Stefan Manser-Egli) Donnerstag, 8. Oktober, 19:00 Uhr: Bildersoirée mit Klaus Petrus – Spuren der Flucht Dienstag, 13. Oktober, 19:00 Uhr: Die ASZ auf der Flucht – Eine Geschichte der Anfänge, Aktionen und Kämpfe der Autonomen Schule Zürich (Filmvorführung von Pino Esposito) Mittwoch, 14. Oktober, 18:00 Uhr: Living Library – In die Schweiz geflohen (Geflüchtete berichten von ihrer Flucht und ihrem Ankommen) Sonntag, 18. Oktober, 15:00 Uhr: Führung mit Klaus Petrus – Spuren der Flucht Dienstag, 20. Oktober, 19:30 Uhr: Mut und Menschlichkeit in Krisengebieten (Panel mit Dr. Tankred Stöbe und Ärzte ohne Grenzen) Mittwoch, 21. Oktober, 19:00 Uhr: Was macht ein Bild wahr? (Gespräch mit Gilles Reckinger, Klaus Petrus und Dario Veréb) Sonntag, 25. Oktober, 15:00 Uhr: Führung durch die Ausstellung "Bitter Oranges" mit Gilles Reckinger