Eine szenische Lesung über Bewegung und Stillstand, Heimat und Fremde, Transit und Verwurzelung. Was geschieht, wenn im Transitkanton Uri plötzlich alles stillsteht? Ein Unfall auf der wichtigsten Nord-Süd-Route bringt den Verkehr zum Erliegen. Häuser, Stimmen und Erinnerungen treten hervor. Im Zentrum steht eine Frau aus Altdorf, die ihr Leben lang an der Transitachse geblieben ist – bis der Stillstand sie dazu zwingt, ihr eigenes Zuhause neu zu betrachten.

Die Lesung verbindet Sprache, Musik und Atmosphäre zu einem eindringlichen Theaterabend über den Kanton Uri und die Frage, was Zugehörigkeit heute bedeutet.