Johanna Summer widmet sich Robert Schumanns "Dichterliebe" und improvisiert darüber. Ihre Interpretation bewegt sich zwischen Klassik und Jazz und reagiert auch auf Neukompositionen von Christian Jost und Jörg Widmann.

Summer beschreibt Momente in der "Dichterliebe", die sich wie eine Zwischenwelt zwischen Traum und Wirklichkeit anfühlen. Sie fragt sich, ob Schumann in eine andere Tonalität wechselt oder in der aktuellen Atmosphäre verharrt. Ähnliche Spannungsfelder beschäftigen sie beim Improvisieren: Wie drückt man eine Emotion am besten aus? Oder unterstützt ein etablierter Groove Schumanns musikalische Geste, vielleicht sogar mit Klängen aus anderen Musikkulturen?

Mitwirkende: Johanna Summer, Klavier Programm: "Echo Dichterliebe" Improvisationen über Robert Schumanns Dichterliebe op. 48