Die Ausstellung zeigt eine breite Palette an Haushaltsgeräten aus der eigenen Sammlung: von Gerätschaften in der Küche über Hilfsmittel zur Wohnungs-, Wäsche- und Körperpflege bis hin zur Unterhaltungselektronik. Die zunehmende Bedeutung der Haushaltstechnisierung zeigen Plakate und Fotos aus der 1940er- bis 1970er-Jahren. Werke von Roman Signer und Hans Schweizer ergänzen die Ausstellung mit einem künstlerischen Blick auf Bügeleisen und Dampfkochtopf.
Die Ausstellung beleuchtet, wie Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Staubsauger unseren Alltag verändert haben. Viele dieser Geräte existierten schon vor der Elektrifizierung in handbetriebener Form und wurden von industriellen Prinzipien inspiriert. Nach dem Zweiten Weltkrieg verbreiteten sie sich rasant und versprachen Arbeitserleichterung, Sauberkeit, Zeitersparnis und Komfort, aber auch ein neues Lebensgefühl von Modernität und Unabhängigkeit. Trotz der technischen Entlastung für Frauen blieben die Hausarbeitszeiten beachtlich, auch aufgrund erhöhter Ansprüche und eines wachsenden Lebensstandards. Alte Rollenmuster blieben trotz neuer Technik bestehen.
3. September 2026 Museum Appenzell, 9050 Appenzell