Die historische Dauerausstellung im Nidwaldner Museum Winkelriedhaus beleuchtet die widersprüchliche Geschichte Nidwaldens im 19. und 20. Jahrhundert. Der Kanton widersetzte sich wiederholt dem Anpassungsdruck der übrigen Schweiz und lehnte nationale Verfassungen ab. Die Ausstellung zeigt, dass hinter dem Widerstand oft ein Kampf um Privilegien der herrschenden Klasse steckte, aber auch ein starker Wille zur Selbstbehauptung. Trotz geografischer Isolation brachte Nidwalden erstaunliche Werke hervor, wie die erste Acheregg-Brücke (1860) und eine moderne Verfassung (1965). Die Ausstellung geht Ereignissen nach, die Nidwaldens Weg in die Moderne prägten, und bietet in sieben «Nidwaldner Geschichten» einen Überblick über die letzten 750 Jahre.