Die Ausstellung im Landesmuseum Zürich beleuchtet die Geschichte und gesellschaftliche Bedeutung von Sexarbeit in der Schweiz. Seit über 80 Jahren ist Sexarbeit legal, doch die Debatten um Regulierung, Stigmatisierung und Selbstbestimmung dauern an.

Die Videoinstallation zeigt zehn Interviews mit Sexarbeitenden, die Einblicke in ihre Arbeits- und Lebensrealitäten geben und die Vielfalt dieser Berufsgruppe sowie Aspekte wie Gewalt und Ausbeutung beleuchten. Eine Medienstation ergänzt die Ausstellung mit historischen Entwicklungen, rechtlichen Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Debatten.

Das Format «Erfahrungen Schweiz» setzt auf Zeitzeugenaussagen, die oft nicht archiviert sind, und ermöglicht einen facettenreichen Rückblick auf die Schweizer Zeitgeschichte. Das Thema wechselt jährlich und kommt ohne Exponate aus. Es besteht aus einer grossformatigen Projektion mit Ton und einer Vertiefungsstation mit Informationen zu Forschungsergebnissen und kulturhistorischem Kontext.