Die Ausstellung im Alpinen Museum der Schweiz (ALPS) in Bern beleuchtet das Phänomen des Reisens und Sammelns. Von der Plüschkuh bis zum Selfie oder dem Gipfelstein – die Schau hinterfragt, was Souvenirs über das menschliche Reiseverhalten aussagen und ob sie persönliche Erinnerungsschätze oder austauschbare Massenware darstellen. Die Ausstellung lässt verschiedene Akteure zu Wort kommen, darunter Touristinnen und Touristen auf dem Jungfraujoch, Ladenbesitzer sowie Einheimische, um das Spannungsfeld zwischen Gipfelerlebnis und digitaler Inszenierung zu diskutieren.
Die Ausstellung findet am 11. September 2026 statt.
Im Rahmen des partizipativen Formats Fundbüro für Erinnerungen sucht das Museum zeitgenössische Mitbringsel, da diese in der bestehenden Tourismussammlung bisher unterrepräsentiert sind. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, eigene Bergsouvenirs mitzubringen und die dazugehörige Geschichte zu teilen.
Für die Teilnahme am Sammlungsformat ist eine Anmeldung erforderlich. Beiträge können über die Website des Museums angemeldet werden. Weitere Informationen zur Ausstellung und zur Anmeldung finden sich unter der angegebenen Webseite des Veranstalters.