Die nationale Wanderausstellung thematisiert die Schweizer Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen. Die Schau beleuchtet die Hintergründe dieser Massnahmen, zeigt persönliche Lebensgeschichten von Betroffenen auf und dokumentiert den Prozess der politischen Aufarbeitung. Ziel ist es, den wissenschaftlich fundierten Diskurs über vergangenes Unrecht zu fördern und Fragen zur gesellschaftlichen Verantwortung für die Zukunft zu stellen.

Die Ausstellung ist am 11. September 2026 im Museum Luzern zu sehen. Sie ist Teil des Programms Erinnern für morgen und wird im Auftrag des Bundesamtes für Justiz realisiert.

Programm: Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten des Museums zugänglich.

Eintritt und Hinweise: Der Eintritt richtet sich nach den Tarifen des Museums Luzern. Bitte beachten Sie, dass die Ausstellung Inhalte wie Gewalt, Diskriminierung und menschliches Leid thematisiert, die auf Besuchende belastend wirken können. Der Besuch wird ab einem Alter von 12 Jahren empfohlen.

Kontakt und Organisation: Die Ausstellung wurde von Expositionen (Kuration: Detlef Vögeli) und ZMIK (Szenografie) konzipiert. Weitere Informationen zur nationalen Tournee und den Inhalten finden sich über die offiziellen Kanäle des Bundesamtes für Justiz.