Die nationale Wanderausstellung thematisiert die Schweizer Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen. Die Schau bietet einen wissenschaftlich fundierten Einblick in dieses Kapitel der Schweizer Geschichte, beleuchtet die Hintergründe sowie die Folgen für die Betroffenen und dokumentiert den Prozess der politischen Aufarbeitung. Besuchende begegnen persönlichen Lebensgeschichten und werden dazu angeregt, sich mit Fragen der Wiedergutmachung und der gesellschaftlichen Verantwortung auseinanderzusetzen.

Die Ausstellung ist am 12. September 2026 im Museum Luzern zu sehen. Sie ist Teil des Programms Erinnern für morgen und wurde im Auftrag des Bundesamtes für Justiz realisiert.

Die Ausstellung ist für Besuchende ab 12 Jahren empfohlen. Bitte beachten Sie, dass die Inhalte belastende Themen wie Gewalt, Diskriminierung und menschliches Leid behandeln können.

Der Eintritt ist kostenlos. Für weitere Informationen zur Ausstellung und den weiteren Stationen der Wandertour steht das Bundesamt für Justiz zur Verfügung.