Das dritte Konzert des Zuger Klassik-Abos bringt drei Werke auf die Bühne, die alle mit Shakespeare zu tun haben – auf je eigene Weise.
Dmitri Schostakowitsch schrieb die Bühnenmusik zu «Hamlet» für den gleichnamigen russischen Film und verlieh der Handlung eine Ausdruckskraft, die die Sprache allein nicht erreicht. Camille Saint-Saëns gestaltete sein erstes Cellokonzert wie ein Drama: Das Soloinstrument übernimmt die Hauptrolle und führt durch einen zusammenhängenden Satz mit drei Akten. Die junge Zuger Cellistin Emilie Richter spielt diese Hauptrolle. Felix Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik zu «Ein Sommernachtstraum» zeigt Shakespeare von der leichten, transparenten Seite – voller Kontraste, Elfenzauber und Traumwelten.
16:15 Uhr Einführung Encore – Nachgespräch mit den beteiligten Künstler:innen
Stefan Kurt, bekannter Schweizer Theater- und Filmschauspieler, spricht den «Sommernachtstraum» unter der Leitung von Simon Gaudenz, Generalmusikdirektor der Jenaer Philharmonie und Chefdirigent der Hamburger Camerata.
Programm Dmitri Schostakowitsch (1906–1975) – Suite aus der Bühnenmusik zu «Hamlet» op. 32a Camille Saint-Saëns (1835–1921) – Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33 Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) – «Ein Sommernachtstraum» op. 61 (Schauspielmusik zu dem gleichnamigen Werk von William Shakespeare)