Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Tugan Sokhiev präsentieren zwei Werke, die für ihre emotionale Intensität und dramatische Kraft bestechen: Mozart's g-Moll-Sinfonie KV 183, ein wildes Jugendwerk des 17-Jährigen, und Gustav Mahlers autobiografisch inspirierte Erste Sinfonie.

Mozarts «Kleine g-Moll-Sinfonie» wird oft übergangen, doch sie ist ein Meisterwerk des Sturm und Drang mit ungestümer Ausdruckswut und schroffen dynamischen Kontrasten. Danach entfesseln die Wiener Philharmoniker mit Mahlers Erster Sinfonie die Stürme des Lebens und der Liebe. Sokhiev schätzt Mahlers Erstling besonders: «Für mich ist Mahler immer ein Theatermann. Er hatte beim Komponieren bestimmte Bilder vor sich. Wenn man im ersten Satz die Augen schliesst, glaubt man, mitten in der Natur zu sein. Oder der dritte Satz: Der ist ausgesprochen ironisch mit seinem Zug der Tiere, die nicht wissen, ob sie den Tod des Jägers feiern oder betrauern sollen. Und im Finale triumphiert das Leben.»

Samstag, 5. September 2026

17.30 Uhr Konzerteinführung mit Susanne Stähr (Auditorium KKL Luzern) 18.30 Uhr Wolfgang Amadé Mozart (1756–1791) Sinfonie g-Moll KV 183 (173dB) Gustav Mahler (1860–1911) Sinfonie Nr. 1 D-Dur Pause um ca. 19.05 Uhr Konzertende gegen 20.35 Uhr

KKL | Konzertsaal, Luzern