Die Ausstellung "Bankenland Schweiz" beleuchtet die tiefe Verwurzelung des Bankwesens in der Schweizer Identität. Sie zeigt, wie Geld, Kredit und Vertrauen schon lange vor offiziellen Banken eine zentrale Rolle spielten und zeichnet die Entwicklung des Bankwesens anhand eindrucksvoller Objekte nach.

Die Ausstellung verfolgt die Spuren von jüdischen Geldverleihern, lombardischen Händlern und städtischen Wechselstuben, die den Grundstein für den modernen Finanzplatz legten. Im 19. Jahrhundert prägten Sparkassen und Kantonalbanken das Bild der Bank als verlässliche Institution. Grossbanken in Zürich, Basel und Genf ermöglichten den industriellen Fortschritt, während im 20. Jahrhundert das Bankgeheimnis den Aufstieg der Schweiz zur globalen Finanzdrehscheibe einleitete.

Die Ausstellung thematisiert auch die Krisen, die das Bild der Schweizer Banken prägten – von Konkursen über internationale Kritik bis zu spektakulären Übernahmen. Sie lädt Besucherinnen und Besucher ein, sich mit dem Bankenland von heute auseinanderzusetzen. Interaktive Medienstationen, Umfragen und spielerische Elemente für Kinder machen den Besuch zu einem Erlebnis.