Die neue Dokumentation der Reihe «Exhibition on Screen» widmet sich dem Phänomen Frida Kahlo (1907–1954). Gezeigt wird eine erweiterte Fassung, die anlässlich der aktuellen Ausstellungen «Frida Kahlo: The Making of an Icon» im Museum of Fine Arts in Houston und der Tate Modern in London um einen Exkurs zur Rezeption der Queer- und Stilikone sowie zum «Kahlo-Kult» ergänzt wurde. Kahlos Werke sind eine ständige Selbstreflexion über ihr körperliches Leiden, ihre schwierige Beziehung zu Diego Rivera und ihre Meisterschaft der Selbstinszenierung. Auszüge aus Briefen und Tagebüchern, Kommentare von Fachleuten und Detailaufnahmen der Gemälde lassen die aussergewöhnliche Künstlerin lebendig werden. Der Film zeigt auch ihre ungebrochene Lebensfreude – ihr letztes Gemälde trägt den Titel «Viva la vida». Ort ist das Kinok – Cinema in der Lokremise in St. Gallen.