Im SiloSilo auf dem Löwenbräuareal in Zürich wird die Veränderung von Bedeutung im Raum thematisiert. Die Ausstellung fokussiert auf die Erscheinungsform von Werken als Zustände, die sich zwischen Instabilität, Verkörperung und Verdichtung bewegen und feste Lesbarkeiten unterlaufen. Der Raum agiert dabei als transformierendes Medium, das Wahrnehmungen verschiebt und neue Konstellationen aus Brüchen und Resonanzen entstehen lässt. Architektur wird zum Medium eines Denk- und Erfahrungsraums, das Silo zum Resonanzraum der Gegenwart und Ort einer Versuchsanordnung. Die Ausstellung entfaltet sich als Prozess ohne lineare Dramaturgie, der durch Zustände von sozialen und strukturellen Instabilitäten, körperlich-atmosphärischen Übergängen bis hin zu Verdichtungen führt, in denen Zeit nachwirkt.