Das Ensemble, bestehend aus den vier Stimmführern der Violinen, Bratschen und Celli, wird verdoppelt und entsteht so die Oktett-Besetzung. Das Programm vereint zwei bedeutende Werke für Streicher: Georges Enescus monumentales Streichoktett in C-Dur, op. 7, und Wolfgang Amadeus Mozarts Streichquartett Nr. 23 in F-Dur, KV 590.
Enescus Oktett, vollendet 1900, besteht aus vier Sätzen, deren Motive zyklisch angelegt sind und unmittelbar ineinander übergehen – eine Form, die in Paris, wo Enescu einen grossen Teil seines Lebens verbrachte, nicht unüblich war. Das Werk steht auf der Schwelle zwischen Romantik und Moderne und ist stark dem klassischen Kontrapunkt verpflichtet. Mozart arbeitete an seinen drei «Preussischen» Quartetten über mehrere Jahre hinweg; das erste konnte er bereits im Juni 1789 vollenden, die beiden weiteren erst im Sommer 1790.
George Enescu: Streichoktett C-Dur, op. 7 PAUSE Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett Nr. 23 F-Dur, KV 590
Das Oktett erklingt zudem als Abonnementskonzert am 21. und 22. April in chorischer Besetzung.
Ort: Stadthaus Winterthur